Es wird wieder …

Es wird wieder in die Hände gespuckt…

Die schon länger hier lebenden Mitbürger werden sich sicher noch daran erinnern, wie um den Jahrtausendwechsel herum, in der großen, leerstehenden Scheune, unmittelbar vor der Liebfrauenkirche gelegen, plötzlich Arnd Brüning mit seiner Familie und einem VW-Bus auftauchte und Gemüsekisten in die geöffnete Scheune hineintrug. Das Bio-Zeitalter hatte in diesem Moment in Fischerhude Einzug gehalten.

Die Qualität des frischen Gemüses, welches hauptsächlich aus Brünings eigenem Anbau kam, begeisterte die Bürger und schnell wurde das Angebot immer größer und vielfältiger. Natürlich dauerte es nicht lange und es gab Platzprobleme.

Die große Nachfrage bestätigten Arnd Brüning, dass er die richtige Richtung eingeschlagen hatte und sein unternehmerisches Geschick brachten ihn in die Lage, seine Scheune zu verlegen.

Dafür ausgehandelt hatte er den großen Platz, wo sich die stillgelegte Raiffeisen-Lagerhalle befand.

Der Platz war groß genug um eine prächtige neue Scheune zu errichten und so wie nebenbei, fand sich dort auch für den Bäcker Sammann und die Apotheke ein feines neues Plätzchen.

Diese neue Scheune bekam mit gekreuzten Möhren ein flottes Logo und wurde schnell auch weit über die beiden Wümmearme hinaus bekannt und beliebt. 

Die Zeit verging mit Weihnachtsmarkt und sommerlichem Weinfest – die Scheune war der Mittelpunkt des Ortes geworden.

Stillstand ist keine Option und deshalb hat das Scheunenteam immer sehr kreativ gehandelt. Es wurden kulinarische Events angeboten, Mittagstisch, Geschenk-Abo und vieles mehr.

 

Nun steht ein Zaun vor der automatischen Tür und um wieder in die Scheune zu kommen muss man einen provisorischen Seiteneingang benutzen. Warum?

 Es wird gebaut! 

Die Verkaufsfläche wird vergrößert und es werden noch mehr gemütliche Sitzplätze für des Besuchers Mittagspause, oder den kleinen Schnack mit Kaffee und Keks zwischendurch angeboten. Und natürlich ist dann auch mehr Platz für noch mehr Scheunen-Produkte vorhanden. Freuen wir uns darauf!

schauen und staunen

schauen und staunen

 

Der Fischerhuder Kunstverein hat sich als Auftakt zur Ausstellungssaison 2026 für den wieder seit 2018 in Fischerhude lebenden Künstler Daniel Nagel entschieden.

Ein sehr guter Start und eine gute Wahl dafür, wird man schon nach Betrachten der ersten Werke angenehm bemerken.

Die Werke Nagels sind wohltuend abwechslungsreich und von hoher Qualität. Die Sorgfalt der Ausführung bis hin zur Rahmung beeindruckt zusätzlich.

Gezeigt werden seine Werke im Buthmanns Hof vom 11. Januar bis 2.August 2026 und beschreiben sein Schaffen von 1976 bis 2026.

 

Jeden Donnerstag bis Samstag ist es von 14 bis 17 Uhr möglich, sich in die Kunst von Daniel Nagel einzuschwingen.

An Sonntagen ist es bereits ab 11 Uhr möglich.

Dieses Seelenabenteuer wird für den Besucher zum Highlight des Tages werden – schauen und staunen!