Das fehlte noch!

Wer trinkt den Wein schon gern allein?

Genau! Und deshalb hat „Achim von der Scheune“ mit seinem Gespür für wirklich unverzichtbare Dinge Abhilfe geschaffen und einen Treffpunkt mit Weltniveau mitten in die gute Stube von Fischerhude gesetzt.

Achims Weinbar!

An jedem ersten Freitag im Monat (von 17–21 Uhr) können sich auf dem dafür vorbereiteten Scheunenvorplatz die Fischerhuder und ihre Freunde, Bekannte und Gäste, zufällig oder absichtlich begegnen und gemeinsam in‘s Wochenende starten.

Achims Weinbar bietet alles, was das Genießer-Herz begehrt: ausgewählten Weiß- und Rotwein, prickelnden Prosecco und Rosé, dazu herzhafte, liebevoll angerichtete Genussplatten mit Bio-Wurst und -Käse sowie bunte Antipasti-Teller.

 

Das könnte eigentlich schon reichen. Aber Achim legt noch eine Schippe drauf und verwöhnt seine Gäste mit LiveMusik. Hört hört!

So zog Janina Illing samt Keybord-Begleitung die Besucher bei der Auftaktveranstaltung im Juli in ihren Bann. Das Duo brachte viel Melodiöses zu Gehör und bekam dafür reichlich Applaus. 

Im August sorgte die Band Circlet für die richtige Stimmung, im September setzte Sunrise die musikalischen Akzente. Sie überzeugten mit einem umfangreichen HitMix-Repertoire und gaben Achims Gästen die Möglichkeit, sich Titel zu wünschen.

Die Stimmung war grandios.

Wohlklang

 

Wohlklang

 

Nicht nur in der Vergangenheit, auch heute leben noch Künstler in Fischerhude. Einer von ihnen ist der Komponist Helge Burggrabe, der sich vor fünf Jahren mit seiner Familie hier niederließ.

 

„An keinem Ort habe ich mich so schnell zuhause gefühlt wie in Fischerhude. Und wenn ich wegen Projekten in der Ferne bin, packt mich regelmäßig das Heimweh“, sagt der Musiker. „Einerseits ist es die Natur mit ihrer Weite und Stille und andererseits genieße ich das lebendige, vielfältige Kultur- und Dorfleben.“

 

 

 

Für seine Kompositionen, die vor allem in sakralen Bauwerken aufgeführt werden, ist die Stille als Ausgangspunkt und Inspirationsquelle ganz wesentlich.

 

So entstand gemeinsam mit dem Benediktinerpater Anselm Grün das Buch-/CD-Projekt „Zeiten der Stille“, in dessen Folge in 25 Städten Burggrabes „Konzert der Stille“ aufgeführt wurde, unter anderem im Verdener Dom.

 

Außerdem komponierte Burggrabe Oratorien für Solisten, Chöre und Orchester, bei denen sich Musik mit Sprache und weiteren Kunstformen wie Lichtinstallationen, zeitgenössischem Tanz oder WasserKlang-Projektionen verbindet. Aufführungen dieser Werke fanden unter anderem in der Dresdner Frauenkirche, im Kölner Dom, im Dom zu Speyer, im Fraumünster Zürich und im Hildesheimer Dom statt. Die meisten Werke liegen als CD-Veröffentlichung vor, das Oratorium „Stella Maris“ als Dokumentarfilm des Fernsehsenders arte.

 

Neben diesen Kulturprojekten bietet Helge Burggrabe auch Seminare im Themenbereich Musik, Architektur und Spiritualität sowie seit 20 Jahren regelmäßig einwöchige Reisen zur Kathdrale von Chartres bei Paris an.

 

Ein weiteres Anliegen ist das Mitsingprojekt HAGIOS. Dabei verfolgt er unter anderem die Idee, dass jeder Mensch singen kann: „Das Singen ist die eigentliche Muttersprache aller Menschen“ (Yehudi Menuhin). Auch in Fischerhude wurden die Liederabende innerhalb der letzten Jahre zu einer kleinen Tradition: Immer zu Mittsommer und im Advent finden in der schönen Liebfrauenkirche solche HAGIOS-Abende statt und jede und jeder ist herzlich willkommen.

Nicht die Perfektion, sondern die Freude am gemeinsamen Gesang steht im Mittelpunkt, – es gibt an diesen Abenden keine falschen Töne!