Das KaFF lebt!

 

 

Das KaFF lebt!

 

Seit dem 17. Juni hat Fischerhude ein neues Museum. Ein ortstypisches Fachwerkgebäude, idyllisch gelegen mit Blick in die weiten Wümmewiesen – ein besonderer Ort, den die Familie Zöhl für ihr eigens umgebautes Museum ausgeguckt hat: Die ehemalige Rosebrock´sche Scheune in der Bredenau 83. Im KaFF „Kunst am Fluss Fischerhude“ findet das umfangreiche Werk des 2012 verstorbenen Fischerhuder Malers Werner Zöhl eine neue Heimat. Über 8.000 Werke sollen im „Archiv Werner Zöhl“ untergebracht, gepflegt und in Wechselausstellungen im Museum präsentiert werden. Zukünftig sind auch Ausstellungen mit Malern aus Zöhl’s Umfeld geplant. Und wer sich darüber hinaus für Zöhls Werk interessiert, kann sich im alten Atelier in der Surheide oder im Archiv Bilder zeigen lassen.

 

Bei der offiziellen Eröffnungsfeier bezeichnete Henning Scherf – Bremer Bürgermeister a.D. und Freund der Familie Zöhl – das KaFF als neues Juwel für das Künstlerdorf und beschrieb Werner Zöhls Bilder als liebevolle Botschaften an die Menschen, um ihnen die Schönheit der Welt zu zeigen. Bürgermeister Horst Hofmann und Ortsbürgermeister Wilfried Mittendorf überreichten der Familie Zöhl eine Urkunde zum Dank für den kulturellen Zugewinn durch das KaFF. Musikalische Improvisationen zu den gezeigten Gemälden spielte Helge Burggrabe. Margarethe Zöhl bedankte sich für vielfältige Hilfe und Anteilnahme im Dorf, beim Bauherrn Michael Haake und besonders bei den örtlichen Handwerkern: „Wenn wir weiter so viel Unterstützung haben, dann wird´s ein wunderbares KaFF“.

Werner Zöhl wird zu seinem 90. Geburtstag in diesem Jahr gleich mehrfach gefeiert. Den Anfang macht das KaFF mit der Werkschau „Durchsichtig und verdichtet“. Es folgen Ausstellungen in Beuster (ab 7. Juli), in Ahrenshoop (ab 13. August) und im Altmärkischen Museum seiner Geburtsstadt Stendal (ab 3. Oktober). Im November zeigt das KaFF eine neue Ausstellung zu Werner Zöhls künstlerischer Entwicklung.

 KaFF – Kunst am Fluss Fischerhude, In der Bredenau 83,

Freitag bis Sonntag 14 bis 19 Uhr

 

Zweimaleins

 

 

Zweimaleins

Das fing ja gut an! Ein Ei nach dem Anderen legte die junge Störchin in‘s Nest am Dobben. Fünf Eier wurden es schließlich wieder und es schien zu gehen wie im Vorjahr. Auch, dass aus den fünf Eiern dann vier Küken schlüpften, erfreute die Storchenfreunde sehr. Die beiden kleinsten Küken wurden dann am 25. Mai ausgehorstet und in die Storchenstation nach Dauelsen, zur Aufzucht zu gebracht. Am Abend des siebenundzwanzigsten Mai wurde bemerkt, dass eines der beiden Küken sich nicht mehr regte und offensichtlich gestorben war. Weil inzwischen auch eines der der in Dauelsen abgegebenen Küken verstorben war, sind von dem Gelege also nur noch zwei Küken am Leben.

 

Hoffen wir mit den Storchenfreunden, dass beide nun weiterhin gut gedeihen und am Saisonende stark genug sind, in‘s ferne Winterquartier zu ziehen!