Wir schaffen das!

Wir schaffen das!

Wie man beim Fischerhuder Chronisten M. Wolffsen nachlesen kann, (Die alten Höfe…S.131) dürfte es sich bei dem Standort der alten Wassermühle am Mühlenstreek um den Platz der ersten Ansiedelung in einem für die damaligen Grundherren uninteressanten Sumpfgebiet handeln. Die Söhne des ersten Müllers errichteten in der Umgebung ihre eigenen Wohnplätze und das Dorf entstand langsam.

Das hat sich vor vielen hundert Jahren abgespielt.

Erst 1930 stellte die Mühle ihren eigentlichen Betrieb ein und verwandelte sich erstmalig in den sechziger Jahren in ein Gasthaus. Im September 2014 wurde dort das letzte Bier ausgeschenkt und der Gaststättenbetrieb eingestellt.

Feierabend!

Trostlose Aussichten für das wohl älteste Bauwerk in Fischerhude.

Was nun? Langsames sterben in Wind und Wetter?

„Wo aber Gefahr ist, wächst das Rettende auch“ und so sollte es sein, dass Kerstin Gliesche und Holger Unnasch auf die alte Wassermühle aufmerksam wurden und sich in das Prachtstück verliebten. Das war auch die richtige Voraussetzung um sich nicht um verschiedenste Einwände zu kümmern. Das sollte ihr Wohnhaus werden – alles Andere wird zu schaffen sein!

Gekauft wie gesehen und los ging‘s. Manch anderer hätte vielleicht nur neuen Teppichboden ausgelegt und ein paar Töpfe Farbe verbraucht aber nicht Kerstin und Holger. Hier wird kernsaniert, das stand fest. Schließlich wollte man in zehn Jahren nicht wieder von vorn beginnen.

Also wurde mit großem Aufwand die alte und überflüssige Farbe vom Mauer-und Fachwerk entfernt, worauf folgte, dass nun jeder Stein einzeln

gereinigt und wieder eingesetzt werden durfte, womit die beiden eigentlich nicht gerechnet hatten.

Auch das Dach, so stellte sich heraus, wollte neu gedeckt werden und ebenso für den alten Fussboden im Innenbereich ließ sich kein Kompromiss finden – fast alles muss raus!

Die Fenster mussten auch alle neu – das ging nicht anders.

„Jetzt folgt „nur“ noch eine vernünftige Innendämmung, eine Heizung und ein paar Bäder, dann sind wir fast fertig“ freuen sich

Kerstin und Holger mit einem zwinkernden Auge. Geht doch ;-)

 

Einmal ist keinmal!

Einmal ist keinmal…

Das war ganz sicher noch nicht alles, sagten sich die Storchenfreunde am Dobben, als sie am Abend des 10 April das erste Ei im Nest gesichtet haben.

Dank der Nestkamera ließ sich auch die Ringnummer der Störchin gut entziffern und Nachforschungen haben ergeben, dass die Störchin am 10.7.2013 in Eißel bei Verden beringt wurde. Es ist also ein junges, noch unerfahrenes Tier, das wahrscheinlich zum ersten Mal brüten wird.

Wird also spannend 2016