Der frühe Vogel

Der frühe Vogel fängt den Wurm!

Ob unser Storch den bekannten Spruch im Kopf hatte oder ob es ihm im Süden einfach zu voll war, wird sein Geheimnis bleiben.

Jedenfalls war es eine echte Überraschung für die Storchenfreunde Fischerhudes als Sie am 8.2. gegen 12.30 das Nest “am Dobben” plötzlich belegt sahen.

Es ist zwar noch ganz schön kalt und es schneit auch hin und wieder mal aber vielleicht weiß “er” ja mehr und will uns sagen:

Der Frühling ist nahe und die Saison ist eröffnet!

 

Wo man singt

Wo man singt, da lass dich ruhig nieder!

In Fischerhude wurde immer gesungen. Immer sehr schön und vielstimmig. Es ist noch nicht lange her, da stellte der „Gemischte Chor“ an die neunzig Mitglieder auf die Bühne. Dass man mit den herrlichen Stimmen auch über die Landesgrenzen hinaus zu begeistern wusste, erfuhren die Chormitglieder, als sie 1982 zu einer großen England- und Schottland-Fahrt eingeladen wurden. Auf der Britischen Insel durften die Fischerhuder besonders in Bingley und Edinburg sehr viel Applaus abholen.

Die Lady Mayoress (Bürgermeisterin) von Bingley, ließ es sich dabei nicht nehmen, die Fischerhuder um einen Eintrag in das Goldene Buch der Stadt zu bitten und überreichte jedem der Sänger eine Ehrennadel mit dem Stadtwappen, das dann mit viel Stolz getragen wurde.

 

Die Zeit ist weiter gegangen und es haben sich weitere Chöre in Fischerhude zusammengefunden. Der Obertonsänger Herr Schimmefeng gründete den „Kleinen Chor Fischerhude“

A capella – Musik vom Barock bis zur Romantik, gehört vor allem zum Repertoire des Fischerhuder Chores „CANTEMOS“. Der knapp zwanzigköpfige Chor probt wöchentlich unter der Leitung von Florian Baumann. Einmal im Jahr gibt der Chor ein großes Konzert in Fischerhude und ist darüber hinaus bei verschiedenen kirchlichen Anlässen zu hören.

Silas Edwin, leitet den Fischerhuder Gospelchor „LIVING VOICES“ deren Vortrag bekanntermaßen die christliche Botschaft im Mittelpunkt hat. Es gelingt dem Chorleiter mit „den Seinen“, dieses leidenschaftlich zu interpretieren und sie verstehen es, die Besucher stets von den Kirchenbänken zu reißen.