Das Nest am Dobben

Das Nest am Dobben

Storchenbericht von Gisela Keiner

 

In diesem Jahr kam der Storch am 14. und die Störchin am 23. Februar.

Sie legte zwischen dem 22. und 31. März fünf Eier.

Am 25. April begann der Schlupf. Am 2. Mai waren morgens vier Küken im Nest, nachmittags nur noch drei.

Am 11. Mai (Muttertag) fand ich ein Küken unterm Nest, das den Sturz überlebt hatte. Es wurde zur Storchenstation nach Dauelsen gebracht. Am 4. Juli drehte der eine Jungstorch seine erste Runde ums Nest, am 6. Juli konnten beide fliegen.

Seit dem 8. Juli sind sie immer mehr in den Wiesen unterwegs.

Bald heisst es Abschied nehmen

…ausser man tut es

 

 

 

 

 

 

 

 

 

..und das Glück ist mit den Tüchtigen FAIRLaden im neuen Quartier

Also war für das Team der Ehrenamtlichen Damen und Herren im „FAIR-Laden“ Quelkhorn die Zitterpartie zuende, als sie das Angebot bekamen, in großzügige Räume in Fischerhude umzuziehen um dort weiter zu machen.

Man saß in Quelkhorn schon einige Zeit auf gepackten Kartons und niemand wusste, wie es weiter gehen soll. Aufgeben war keine Option aber wohin mit den vielen schönen Dingen die man so gerne weitergeben möchte.

Für einen guten Zweck versteht sich, denn das war von Anfang an das Motiv der rund 25 Ehrenamtlichen die kollegial und freundschaftlich zusammen stehen.
Die Freude war natürlich groß, als die Fischerhuder Brüning Group ihnen ein Haus in der Bredenau Nr 3 in Fischerhude, für eine geringe Miete übergeben wollte. Nun wurde in die Hände gespuckt, denn das Haus stand lange leer. Viele Helfer waren schnell zur Stelle und so baute Jürgen Ollmann zum Beispiel, die gespendete Küchenzeile ein und Gerhard Meyer brachte die gesamte Elektrik im Haus auf Vordermann 

Der „FAIR-Laden“ war aus der „Kleiderkammer“ hervorgegangen, die hilfsbereite Fischerhuder vor drei Jahren kurz nach Kriegsbeginn in der Ukraine für die Kriegsflüchtlinge eingerichtet hatten. Schnell sprach sich das Angebot herum und die Kleiderkammer in Quelkhorn wurde ein sozialer Treffpunkt. Hier konnte man sich bei knapper Kasse, mit gut erhaltener Kleidung günstig einkleiden oder Nachhaltigkeit ernst nehmen und Gebrauchtes weitertragen um unnötigen Ressourcenverbrauch in der Welt zu bremsen. 

Alle Dinge die man im „FAIR-Laden“ gegen eine kleine Spende mitnehmen kann, wurden gespendet von Menschen, die es nicht mehr brauchen, aber zum Wegwerfen zu schade finden.

 

 

Zu erstehen gegen eine kleine Geldspende sind Bekleidung für Babys, Kinder, Frauen und Männer inklusive Schuhe, Hüte und Taschen, als auch Hausrat aller Art, Spielzeug und Dekoartikel.

 

 

 

 

 

 

Geöffnet der Bredenau 3: 

dienstags und donnerstags von 10 bis 14 Uhr sowie mittwochs von 14 bis 17 Uhr. Von April bis Oktober steht die Tür außerdem jeden Samstag von 13 bis 17 Uhr offen. Zu den genannten Zeiten nimmt das Team auch Sachspenden an, allerdings platzbedingt keine Möbel.