Elefanten in der Werkstatt

Reichlich Elefanten in der Werkstatt

Wieso es ausgerechnet Elefanten waren, die sich in der Keramikwerkstatt von Katharina Bertzbach ansiedelten, ist im nachhinein gar nicht mehr so leicht zu erklären.

Zunächst waren es allerlei andere Viecher, einige Pferde-Eselwesen, auch der ein oder andere Hasenhund, und kleine Nasenbärenkamele, die es sich auf Dosen und Vasen bequem machten, und sich als Henkel oder Knauf zur Verfügung stellten. Wahrscheinlich brauchte es mit zunehmend komplizierteren Aufgaben mutigere und vor allem stärkere Tiere.

Die Männer und Frauen, Zentauren und Halb-Chimären hatten lange schon abgewunken. Sie würden auf keinen Fall hoch oben auf einer Säule stehen, die im Brand manchmal gefährlich zum Neigen neigte um eine große Schüssel für Kerzen über ihrem Kopf zu balancieren. Sie waren bereit als Balance-Akte auf ihren Zylindern zu stehen, meinetwegen auch als Deckeldosenwächter Inneres zu behüten, aber Kerzenständer sein, und dann noch in dieser Höhe, war einfach zu viel .

So also zogen die Elefanten ein in die Werkstatt. Gutmütig, stark, zuverlässig, und glücklich über ihre neue hohe Aufgabe. Nun herrscht wieder eine heitere Stimmung unter den Porzellankreaturen von Katharina Bertzbach.

Sie fühlen sich wohl neben großen Schüsseln, die schwungvolle Pinselstriche in mediterranen Farben tragen, oder zwischen zartfarbenen Tupfen, Linien und Kreisen die scheinbar lapidar auf Tassen und Tellern reisen. Und Sie freuen sich über Besuch im krummen Ort um sich in ihrer ganzen verschroben lebensfreundlichen Pracht zu zeigen.

 

Vielleicht erinnern Sie sich?


Einige Fischerhuder Bürger hatten sich seit Sommer 2008 mit vielen Aktionen für die Erneuerung des Wasserrades an der Alten Wassermühle eingesetzt. Es gab einigen Wirbel um das ganze Geschehen aber letztendlich hat sich der Ortsbürgermeister Behrens nicht lumpen lassen und den Fischerhudern für 2010 das neue Wasserrad zugesagt.


Die Mitglieder der Initiative feierten daraufhin mit Freunden und Unterstützern eine Party im Garten des Restaurants “Alte Wassermühle”

Aber immer noch bleibt die Frage offen: Wann kommt das Rad?

Und weil die Hoffnung zuletzt stirbt, darf immer noch und weiterhin gewettet werden, wann es denn nun endlich kommt.
Schätzen Sie also ein Datum und schreiben Sie es auf eine Karte! Vergessen Sie die Jahreszahl, nur Tag und Monat! Die bereits vorliegenden Wetten bleiben im Spiel und sind (ohne Jahreszahl) weiter dabei.

 Die Wettkarte in den Postkasten: W. Hartmann, Gniddenborg 6, 28870 Fischerhude oder als email, unter KONTAKT (wernerman@web.de) abschicken
Wir werden weiter jeden “Mitwetter” notieren und sollte dann doch noch der große Tag kommen, zählen wir nach. Wer dann am “dichtesten dran ist, gewinnt!

 

Dann dürfen Sie (2Personen) :
1 Wochenende in Fischerhude verbringen!
Sie wohnen direkt am Ort des Geschehens, im kleinen “Elfenhäuschen” von Frau Blanken und können von dort das neue Wasserrad sehen und hören.
Frühstück gibt’s am Samstag und Sonntag in Sammann’s Bistro.
Mittagessen wird Ihnen am Samstag in Tietjens’ Berkelmann serviert und am Sonntag lassen Sie es sich in der Alten Wassermühle schmecken.
Kaffee & Kuchen gibt es am Samstagnachmittag im Puppencafe und Sonntag im Cafe Brettmanns Hof.
Glück auf! (uns allen)